Widder 21.März bis 20.April

Früher befand sich im Sternzeichen Widder der Himmelsäquator und auch der Frühlingspunkt. Der Widder steht schon immer für Wohlstand und Fruchtbarkeit, ist ein Sicherheit vermittelndes Symbol mit der Kraft der Natur.

In der (griech.) Mythologie ist der Widder aus der Sage um das goldene Vlies bekannt. Der Königssohn Phrixos entkam auf dem Rücken eines Widders der Opferung, daraufhin bat der Widder selbst um Opferung und man setzte ihn an das Himmelszelt.

Das goldene Vlies bewahrte man in einem Hain.


Stier 21.April bis 21.Mai

Der Göttervater Zeus entsandte einen Stier um die von ihm begehrte Europa zu entführen. Der Stier verliebte sich in Pasiphae und zeugte mit ihr das Untier Minotaurus. Herakles brachte den Stier, nachdem er in Ungnade gefallen war, zurück auf das griechische Festland.

Theseus jedoch tötete den Minotaurus, auch Stier genannt, um dann mit Hilfe des Fadens der Ariadne aus dessen Labyrinth herauszufinden. Den Minotaurus versetzte man an den Sternenhimmel.


Zwillinge 22.Mai bis 21.Juni

Das Sternzeichen Zwillinge ist eines von 48 Sternzeichen der antiken Astronomie. In der griech. Mythologie waren die Zwillingsbrüder Kastor und Polydeukes unzertrennlich, Kastor war menschlich und sterblich, Polydeukes jedoch Zeus Sohn und damit von göttlicher Herkunft und unsterblich.

Die Brüder schlossen sich den Argonauten an das goldene Vlies zu suchen. In einem Streit unter den Weggefährten ging Polydeukes als einziger Überlebender hervor und bat Zeus, seinen Vater, die eigene Unsterblichkeit mit seinem Bruder Kastor teilen zu dürfen. Seit dem verbringen die Brüder abwechselnd Zeit im Hades oder auf dem Olymp und wurden als Sternbild am Himmel verewigt.


Krebs 22.Juni bis 22.Juli

Aus der griechischen Mythologie ist die Geschichte des Krebs aus der Herakles Sage bekannt. Als dieser in einem Moor gegen die Hydra kämpfte kam ein mächtiger Krebs aus dem Moor und griff Herakles an. Herakles jedoch hatte vor den Scheren des Krebs keine Angst sondern zertrat ihn mit einem kräftigen Tritt.

Auf bitten Heras versetzte Zeus den Krebs an den Sternenhimmel.

Herakles jedoch tötete mit Hilfe eines Freundes die Hydra und diese wurde als 88. Sternbild unterhalb des Krebs an den Himmel verbannt.



Löwe 23.Juli bis 22.August

Schon aus der Antike ist das Sternbild Löwe bekannt. Herakles erste Aufgabe war es, den Nemeischen Löwen welcher durch sein magisches Fell unverwundbar war, unschädlich zu machen.

Da der Löwe mit keiner Waffe zu besiegen war begab sich Herakles in dessen Höhle und erwürgte ihn mit bloßen Händen.

Auf Heras Bitte versetzte Zeus den Löwen als Sternbild an den Himmel.

Die Geschichte des Sternbildes Löwe reicht jedoch viel weiter zurück. Schon im alten Ägypten und Babylon war das Sternenbild Löwe bekannt, um 4000 v.Chr. erfolgte im Sternbild Löwe die Sommersonnenwende.


Jungfrau 23.August bis 22.September

Die alten Griechen sahen in der Jungfrau die Göttin der Fruchtbarkeit namens Demeter. Deren Tochter Persephone wurde von Hades, dem Gott der Unterwelt, entführt. Zeus hatte ihm das Mädchen zur Frau versprochen aber Demeter wurde daraufhin traurig und ließ Felder und Bäume verdorren.

Damit die Menschen nicht weiter hungern mussten fand Zeus eine Lösung: Persephone durfte zwei Drittel des Jahres bei ihrer Mutter verbringen, den Rest des Jahres bei ihrem Mann Hades in der Unterwelt.

Hält sich Persephone in der Unterwelt auf wird es kalt und regnerisch, die Bäume verlieren ihre Blätter und es beginnt zu schneien. Kommt sie zurück auf die Erde beginnt der Frühling, alles blüht auf und wird grün.


Waage 23.September bis 22.Oktober

Das Sternbild Waage liegt auf der Ekliptik und wird somit von Sonne, Mond und Planeten gekreuzt. Die Waage, lateinisch Libra, ist im Tierkreis das einzige Sternzeichen welches kein Lebewesen ist.

Lage wurde ihre Sterne als Teil des Sternbildes Skorpion angesehen, die Griechen nannten Libra daher Chelai, zu Deutsch Klauen.

Die Römer erkannten das Sternbild an und sahen in ihr die Waage der Göttin der Gerechtigkeit, nämlich Astraea.


Skorpion 23.Oktober bis 22.November

Gaea, die Erdgöttin, entsandte einen Skorpion gegen den Krieger Orion zu kämpfen, der damit geprahlt hatte dass er alle lebenden Tiere töten könne.

Der Skorpion zwickte ihn an den Wade und verletzte ihn tödlich. Die Geschichte ist am Sternenhimmel zu sehen, geht der Skorpion im Osten auf, fällt Orion getroffen im Westen und verschwindet.

Der Heilsgott Äskulap belebte Orion wieder und so ist auch die Umkehrung zu sehen: Der Skorpion wird von Orion verjagt und geht im Westen unter, während Orion im Osten wieder aufersteht.

Dies ist nur möglich, da sich die Sternenbilder gegenüberstehen.



Schütze 23.November bis 20.Dezember

Das Tierkreiszeichen Schütze ist eines der 48 schon aus der Antike bekannten Sternzeichen, über kein anderes gibt es mehr Geschichten zu erzählen. Manche Astronomen sahen in den zugehörigen Sternen einen Zentauren mit, andere einen ohne Bogen.

Schon im Land der Sumer vor 6000 Jahren war das Sternbild bekannt, diese sahen mythische Wesen mit einem Oberkörper eines Menschen und dem Unterleib eines Skorpions, Girtablulu genannt.

Diese bewachten in der sumerischen Mythologie den Eingang zum Mashu-Gebirge, den der Sonnengott täglich morgens und abends durchquerte.


Steinbock 21.Dezember bis 19.Januar

Erst die Römer tauften das Sternbild Steinbock, zuvor hatte es seit Babylon den Namen Ziegenfisch getragen, nachdem mit diesem Sternzeichen die Schwärme des Ziegenfisch vorhergesagt und dann gefangen wurden.

Aus der griechischen Mythologie ist die Geschichte des Pan bekannt, der auf der Flucht vor dem Typhon, welcher Jagd auf ihn machte, ins Meer sprang und sich in einen Fisch verwandeln wollte, was ihm nur halb gelang.

Typhon griff Zeus an und verwundete ihn, Pan und Hermes kamen ihm zur Hilfe und Zeus überwältigte daraufhin Typhon. Aus Dankbarkeit für seine Hilfe setzte Zeus Pan als Ziegenfisch an den Sternenhimmel.


Wassermann 20.Januar bis 18.Februar

Das Sternenbild Wassermann ist eines der 12 Tierkreissternbilder, mit der Figur des Wassermannes aus deutschen Märchen, der ständig schlecht gelaunt und triefnass daherkommt hat es wenig zu tun.

Ganymed, Sohn der Königs von Troja, hütete die Ziegen als Zeus ihn erblickt und ihn auf den Olymp entführt. Dort soll er als Mundschenk den Göttern Honigwein einschenken. Auf alten Sternenkarten wird Ganymed als gelockter Knabe mit einem Kelch dargestellt.

In anderer Legende stellt das Sternbild Wassermann den Deukalion dar. Der Sohn des Prometheus wurde vor einer großen Flut gewarnt und baute ein Schiff, auf dem er mit seiner Frau gerettet wurden. Daher gelten diese nach dieser Legende als Stammeltern der Menschen.


Fische 19.Februar bis 20.März

Hinter dem Sternbild Fische steht aus mythologischer Sicht die Geschichte der Aphrodite und ihres Sohnes Eros, welche dem Monster Typhon entkommen konnte, indem sie ins Meer sprangen und sich in Fische verwandelten.

In anderer Version sprangen sie am Euphrat liegend in den Fluss und banden sich mit einem Tau zusammen, um sich nicht zu verlieren.

An den syrischen Ufern des Flusses Euphrat gilt das Essen von Fisch noch immer als Tabu.

Die Wurzeln liegen bei der Atagartis, einer als Halbfischfigur dargestellten Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, welche als Vorbild für die griechische Göttin Aphrodite und die römische Göttin Venus gilt.


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1. Die Mondstaubschnecke
2.Die Schlafliedflöte
3.Wie die Sonne den Mond suchte
4.Der Mond am Abend
5.Sternschnuppes Reise
6.Das Königreich des Waldes
7.Die Traumtänzerin